Willkommen zurück bei WEHRFRITZ!

Wir hören offiziell wieder auf den Namen, der nie wirklich weg war. WEHRFRITZ ist der Name, den unsere Kundschaft mit Qualität verbindet und Fachexperten mit zukunftsgerichteter Bildung assoziieren. Der Name, mit dem wir uns wohlfühlen.

Die Rückkehr zu unserem Namen wollen wir nutzen, um uns auf das zu besinnen, was uns in der Vergangenheit ausgezeichnet hat und weiterhin auszeichnet – ohne dabei den Blick von der Zukunft abzuwenden. Wie gut, dass Innovation bei WEHRFRITZ Tradition hat und es schon immer unser Bestreben war, die Entwicklung von Kindern bestmöglich zu fördern. Erfahren Sie hier, wo unsere Wurzeln liegen, was wir bewirken und wie wir uns entwickeln.

Wer wir waren

Drei Väter, zwei Schwestern, eine Familie

Drei Männer gründen gemeinsam zwei Firmen. Die nur kurz währende Zusammenarbeit legt den Grundstein für eine einzigartige Firmenfamilie.

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Pionier der Vielseitigkeit

Das Stapelhocker-Set ist von Anfang an Teil des Produktprogramms von WEHRFRITZ. Über ein Möbelstück, das Geschichte geschrieben hat.

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Logische Evolution

WEHRFRITZ hat seine Wortmarke immer wieder erneuert und umgestaltet. Das aktuelle Logo spannt eine Brücke in die Vergangenheit.

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Eine starke Marke

Mitte der 1990er-Jahre strauchelt WEHRFRITZ und muss sich neu ausrichten – um schließlich die Marktführung zu übernehmen.

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Dieses Vertrauen hat uns groß gemacht

Gemeinschaft, Fachkompetenz, kreative Freiheiten: Vier Wegbegleiter erzählen von ihren Erfahrungen und davon, was sie mit WEHRFRITZ verbindet.

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Raumgestaltende Ideen

Innovative Raumprogramme von WEHRFRITZ sorgen für Impulse, die bis heute die Vorstellung von Bildungseinrichtungen prägen.

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Kulturgeschichte des Wohlbefindens

Seit es Kindergärten gibt, beschäftigen sich Pädagogen mit deren Einrichtung. Denn Kinder müssen sich wohlfühlen, um sich gut zu entwickeln.

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Zeitlose Botschaften

Werbung und Kataloge folgen auch bei WEHRFRITZ dem Zeitgeist. Seiner Kernkompetenzen ist sich das Unternehmen dabei stets bewusst.

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Wer wir sind und werden

Stark verwurzelt in die Zukunft

WEHRFRITZ heißt wieder WEHRFRITZ. Aber warum eigentlich? Dr. Mario Wilhelm, Geschäftsführer der Habermaass Firmenfamilie, gibt Auskunft.

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Die Kraft der Farben

Die Designerin und Produktmanagerin Lisa Werner erläutert im Interview, wie sich Farben auf das Wohlbefinden von Kindern auswirken.

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Wohlfühlort Kinderhort

Zu Besuch im Kinderhaus Luise Habermaass, wo sich Kinder in Lern- und Spielumgebungen von WEHRFRITZ ausprobieren und entfalten können.

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Kindergarten 5.0: Der erweiterte Raum

Er weiß, wie der Kindergarten der Zukunft aussieht: der renommierte Bildungsforscher Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis im Gespräch.

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Zukunftsräume

An Raumkonzepte werden laufend neue Anforderungen gestellt. Zwei Spezialistinnen zeigen auf, worauf es künftig ankommt.

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Wir sind WEHRFRITZ

Wer sind eigentlich die Menschen, die Wohlfühlräume für Kinder schaffen? Einblicke in die Wirkungs- und Werkstätten von WEHRFRITZ.

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UNSER WERDEGANG

Wir gestalten Orte, an denen Zukunft beginnt.

Seit bald 90 Jahren.

Innovationen und Lösungssuche, Wachstum und Rückschläge, Höhenflüge und Talsohlen, Freude und Trauer: Seit der Gründung 1938 ist bei WEHRFRITZ vieles passiert. Manche Geschichte wurde bereits erzählt – hier folgen einige Höhepunkte, Schlüsselmomente und andere wichtige Ereignisse aus der Unternehmensgeschichte.

Meilensteine

Gründung

Am 29. April 1938 unterschreiben Eugen Habermaass, Anton Engel und Karl WEHRFRITZ die Gründungsurkunde der Verkaufsgesellschaft WEHRFRITZ & Co., nachdem Engel und Habermaass nur drei Tage zuvor die Firma gegründet haben, die heute als HABA bekannt ist. „Zweck des Unternehmens ist der Ein- und Verkauf von Textilien, Porzellanwaren, kunstgewerblichen Artikeln, Spielwaren, Haushaltsartikeln und überhaupt solchen Artikeln, die für die Einrichtung von Anstalten, Heimen, Kindergärten usw. in Frage kommen“, heißt es in der Gründungsurkunde. Das Unternehmen wird nach Karl WEHRFRITZ benannt, der sich zu diesem Zeitpunkt in der Textilbranche – einem anfänglichen Schwerpunkt der Firma – bereits einen Namen gemacht hat.

Getrennte Wege

Schon im September 1938 verlässt Karl WEHRFRITZ das gemeinsame Unternehmen und nimmt eine Stelle in Frankfurt am Main an. Nur zwei Jahre später verabschiedet sich auch Anton Engel aus der Geschäftsführung. Fortan leitet Eugen Habermaass das Unternehmen. Aber nicht allein: Seine Frau Luise Habermaass tritt als Kommanditistin in die Unternehmensführung ein.

Erster Katalog

26 Seiten stark erscheint 1939 der erste Katalog von WEHRFRITZ. Darin finden sich einige Artikel, die über viele Jahrzehnte das stetig wachsende Sortiment von WEHRFRITZ prägen. Plastilin-Knetmasse, das Spiel „Elfer raus“, Kasperle-Figuren oder eben der WEHRFRITZ Spielschemel-Satz. Diese drei ineinander stapelbaren Schemel halten sich rund 80 Jahre im Sortiment.

Neubeginn

Die hauseigene Chronik verweist auf schwierige Umstände während des Zweiten Weltkrieges. Bekannt ist, dass sich die Schwesterunternehmen mit Heeresaufträgen über Wasser halten – etwa der Produktion von Inneneinbauten für Munitionskisten sowie Holzmodellen von Militärfahrzeugen zu Schulungszwecken. Insbesondere WEHRFRITZ leidet unter ausbleibenden Aufträgen. Die Chronik verweist hier auf die Beschneidung der finanziellen Mittel für Kindergärten.

Im Dezember 1945 dürfen die Unternehmen ihre Arbeit wieder aufnehmen. Es werden wieder Kindergartenartikel produziert, aber auch Lampenschirmgestelle und Küchenstühle. 1948 erscheint der erste WEHRFRITZ Katalog der Nachkriegszeit mit einem neuen Slogan: „Das Spezialhaus für Kindergarten- und Schulbedarf“.

Wachstumsjahre

Werden zuvor die Tische und Stühle für den Kindergarten als Einzelstücke handgefertigt, hält nun die industrielle Fertigung Einzug bei WEHRFRITZ. Der erste Holzingenieur wird als technischer Betriebsleiter eingestellt, der Leistungslohn eingeführt. Produkte wie der Stapel-Stuhl der allein über 102.000-mal verkauft wird, entwickeln sich zu Verkaufsschlagern.

Der sogenannte „Eiskeller“ wird zum Werk II ausgebaut: Das neue Werk, das nur fünf Jahre später erneut erweitert werden muss, feiert 1955 Richtfest. Allerdings ohne Eugen Habermaass …

Plötzlicher Tod des Gründers

… denn inmitten dieser Wachstumsjahre muss die Unternehmerfamilie einen Schicksalsschlag verarbeiten. Auf einer Betriebsführung verstirbt Eugen Habermaass plötzlich und unerwartet. Seine Frau Luise Habermaass übernimmt die Führung des Unternehmens. In der Todesanzeige formuliert die Belegschaft: „Sein hohes Verantwortungsgefühl und sein nimmermüder Arbeitswille werden als Vorbild weiter in uns leben.“

Eintritt Klaus Habermaass und internationale Erfolge

Als Kommanditist ist Klaus Habermaass bereits seit dem Tod seines Vaters im Unternehmen eingetragen, 1961 tritt er mit 24 Jahren aktiv in das Betriebsleben ein. Mit einer Schreinerlehre und einem Studium an der staatlichen Ingenieurschule in Rosenheim beginnt er als Betriebsassistenz. Er übernimmt nach und nach Leitungsaufgaben für die Technik, das Finanzwesen und die Zukunftsplanung, während sich seine Mutter Luise Habermaass auf das Sortiment von WEHRFRITZ fokussiert.

In dieser Zeit beginnt WEHRFRITZ mit der Expansion in internationale Märkte: Zunächst kommen Kindergärten in Österreich und der Schweiz als Kunden hinzu. Wenig später ist man auch auf dem französischen und niederländischen Markt aktiv. Allerdings werden WEHRFRITZ Möbel im nicht-deutschsprachigen Ausland ausschließlich unter dem Namen HABA vertrieben.

Neubauten

WEHRFRITZ und das Schwesterunternehmen HABA wachsen und brauchen mehr Platz. 1971 wird das neue Werk I errichtet, das 1975 und 1979 mit dem WEHRFRITZ Lager und der Packerei weitere Erweiterungsbauten erhält.

Raumteiler und Reformer

Nach einer Theorie von Margarete Schörl entwickelt WEHRFRITZ 1973 ein neues Einrichtungskonzept für Kindergärten. Raumteilschränke strukturieren den Raum in einzelne Spielflächen. Mit diesem Konzept und den entsprechenden Produkten prägt WEHRFRITZ die Gestaltung von Kindergartenräumen in den folgenden Jahrzehnten.

Im gleichen Jahr erkennt WEHRFRITZ die Chance, die Reformen in der Frühpädagogik mit sich bringen: Es wird erkannt, dass auch Kleinkinder Lesen, Rechnen und Schreiben lernen können – was neue Anforderungen an Kindergarten-Ausstatter mit sich bringt. Deshalb knüpft WEHRFRITZ 1973 den ersten Kontakt zum Institut für Frühpädagogik in München. Der Institutsleiter Prof. Dr. mult. Wassilios E. Fthenakis wird ein bedeutender Ratgeber von WEHRFRITZ.

Anerkennung für Umweltschutz

Umweltschutz war bei WEHRFRITZ immer schon ein wichtiger Faktor. Wiederverwendung von Lacküberschüssen oder Holzabfällen sind bei WEHRFRITZ schon in den frühen 1980er-Jahren längst Tradition, ebenso wie umweltverträgliche Produktionsmethoden. Im Dezember 1983 erhält Klaus Habermaass deshalb den Umwelt-Ehrenbrief des Stiftungskomitees zur Verleihung der Umweltschutz-Medaille.

Situativer Ansatz und zweite Spielebene

Die 1980er-Jahre sind geprägt von der Entwicklung neuer Möbelprogramme. 1986 bringt WEHRFRITZ „pluraform-plus“ auf den Markt, das dem von der Pädagogik damals geschätzten situativen Ansatz entspricht – durch seine Vielseitigkeit hat das Möbelsystem nahezu unzählige Verwendungsmöglichkeiten.

Mit dem Raumbausystem „Gemino“ hält in die Kindergartenräume eine zweite Spielebene Einzug, die durch zahlreiche Zusatzelemente den Kindern noch mehr Möglichkeiten bietet.

Werk III und Würdigung Luise Habermaass

1986 muss WEHRFRITZ erneut seine Produktionsstätten erweitern. Etwas außerhalb von Rodach entstand das Werk III, das bereits 1988 nochmals erweitert wird.

Im Juni 1988 erhält Luise Habermaass eine besondere Würdigung: Sie wird die erste Ehrenbürgerin von Rodach. Die Senior-Chefin kommt bis ins hohe Alter regelmäßig in den Betrieb. Im Jahr 2003 stirbt Luise Habermaass im Alter von 97 Jahren. In ihrem einstigen Wohnhaus befindet sich heute das Kinderhaus Luise Habermaass.

WEHRFRITZ für Draußen

Vereinzelt gibt es unter dem Namen „Robic“ bereits einzelne Geräte von WEHRFRITZ für den Außenbereich, doch 1994 kommt mit „Terramo“ das erste Außenspielgeräte-System von WEHRFRITZ auf den Markt. Die Außenspielgeräte sind ausbaufähig und flexibel, was es WEHRFRITZ ermöglicht, individuelle Wünsche von Kunden zu berücksichtigen.

Einführung HABA Firmenfamilie

60 Jahre lang sind die Schwesterunternehmen WEHRFRITZ und HABA getrennt nach außen aufgetreten. 1998 erhalten sie – und alle weiteren Unternehmen, die später dazugekommen sind – mit der HABA Firmenfamilie erstmals eine Dachmarke. 2026 wird daraus die Habermaass Firmenfamilie.

"Brauhof" und "Leschenhof"

Die Verwaltung erhält ein modernes Bürogebäude. Der erste Abschnitt, der „Brauhof“, wird 2001 in Betrieb genommen. 2012 wird der „Leschenhof“ fertiggestellt.

Führungswechsel

Über 50 Jahre hat Klaus Habermaass die Geschicke des Unternehmens geleitet und die Entwicklung von WEHRFRITZ geprägt. Bereits 2003 gibt er Verantwortung ab, indem er seine langjährige rechte Hand Harald Grosch zum Geschäftsführer beruft. 2020 zieht sich Klaus Habermaass aus der Geschäftsführung zurück. Seine Position als geschäftsführende Gesellschafterin übernimmt seine Tochter Sabine Habermaass.

Aus WEHRFRITZ wird HABA Pro

2022 erhält WEHRFRITZ einen neuen Namen. Mit dem neuen Namen HABA Pro soll die DNA der HABA Familygroup noch stärker positioniert werden und den Kunden die umfassende Kompetenz der Firmenfamilie rund ums Kind noch klarer vermittelt werden. Der Namenswechsel ist nur bedingt erfolgreich und bleibt eine kurze Episode in der langen Geschichte von WEHRFRITZ.

WEHRFRITZ ist wieder WEHRFRITZ

Die Rückkehr zum Namen WEHRFRITZ, die 2026 in einer Phase der wirtschaftlichen Stabilisierung und des Aufbruchs erfolgt, ist eine Besinnung auf die eigenen Stärken und Kompetenzen, aber auch eine Weiterentwicklung: Mit dem in der Bildungslandschaft etablierten Markennamen, will das Unternehmen den pädagogischen Wandel aktiv mitgestalten und zukunftsorientierte Bildung mit kindgerechten Lösungen unterstützen.

Zum Zweck der besseren Lesbarkeit wird auf dieser Website auf geschlechtsspezifische Schreibweisen verzichtet. Alle personenbezogenen Bezeichnungen gelten im Sinne der Gleichbehandlung für alle Geschlechter.

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