Dieses Vertrauen hat uns groß gemacht
Wer Wehrfritz begleitet, erlebt eine einzigartige Mischung aus Fachkompetenz, Produktqualität, Innovationsfreude, kreativer Freiheit und Gemeinschaftsgefühl. Deshalb ist es auch keine Seltenheit, dass Mitarbeitende zwanzig oder sogar vierzig Jahre im Unternehmen bleiben. Vier Wegbegleiter erzählen von ihren Erfahrungen und davon, was sie mit Wehrfritz verbindet.
Hunderte von Fachkräften aus dem Erziehungs- und Bildungsbereich besuchen regelmäßig das Gelände der Habermaass Firmenfamilie. Sie kommen zu den Wehrfritz Fachtagen, wo sie Vorträge von Bildungsforschern und Fachkräften hören, Werksführungen erleben sowie neue Produkte und Raumkonzepte ausprobieren. Beatrix Hirsch, von 2004 bis 2023 Leiterin des Kinderhauses Luise Habermaass, hat schon an vielen Wehrfritz Fachtagen teilgenommen. Für sie war dieses Weiterbildungsangebot immer eine große Bereicherung. „In unserem Bereich ist oft nicht das Geld vorhanden für regelmäßige Fortbildungen. Da kommt so ein kostenfreies Angebot – immer mit aktuellen Themen vorgetragen von kompetenten Fachpersonen – wie gerufen.“ Es sei auch eine ideale Gelegenheit, um sich mit anderen Erziehern auszutauschen, was fachlich und menschlich immer sehr bereichernd sei.
Produktive Zusammenarbeit
Beatrix Hirsch war die erste Leiterin des betriebseigenen Kinderhauses der Habermaass Firmenfamilie. Als die Kinderkrippe in das Haus der Familie Habermaass zog, war sie von Anfang an in die Einrichtungsplanung involviert. Der kindgerechte Umbau sei eine Herausforderung gewesen, weil für vieles eine individuelle Lösung gefunden werden musste, erzählt Beatrix Hirsch. „Das hat alles Wehrfritz mit den eigenen Schreinern und Handwerkern ermöglicht, was super funktioniert hat.“ Überhaupt sei die Zusammenarbeit immer produktiv gewesen. Das Gemeinschaftsgefühl der Belegschaft sei zu ihrer Zeit sehr groß gewesen, sagt Beatrix Hirsch. „Es war wirklich eine Firmenfamilie.“
Alle waren stolz, für Wehrfritz zu arbeiten. Und es machte uns stolz, dass in jeder Kinderkrippe Einrichtungen von Wehrfritz standen.
Beatrix Hirsch, Ehemalige Leiterin des Kinderhauses Luise Habermaass
Von Familie und Zusammenhalt spricht auch Bernd Kiesewetter. Er war ab 1973 insgesamt 44 Jahre bei Wehrfritz – zuerst im Innen-, dann im Außendienst und ab 1999 Geschäftsleiter. „Ich habe schon nach vier, fünf Monaten gemerkt: Mir gefällt es hier. Es geht etwas voran, wir haben eine wunderbare Kundschaft und schöne Produkte, die man gern verkauft. Ich war immer sehr zufrieden und bin gern in die Arbeit gegangen.“ Die große Anzahl an innovativen, praktischen und ästhetischen Eigenprodukten ist für Bernd Kiesewetter etwas, das Wehrfritz von der Konkurrenz abhebt und zu einer starken Marke macht.
Der wichtigste Leitsatz in unserer Firmenphilosophie war für mich: Wir spielen ein faires Spiel – mit unseren Lieferanten, unseren Kunden, unseren Arbeitnehmern.
Bernd Kiesewetter, Ehemaliger Geschäftsleiter von Wehrfritz
Spielfreude erlaubt
Dass Wehrfritz so innovativ war, hat laut Bernd Kiesewetter auch mit einer kreativen Produktentwicklung und Designabteilung zu tun – weil sie die Zeit bekommen habe, um „herumzuspinnen“ und Ideen zu entwickeln, erzählt er weiter. „Wir waren immer neugierig und haben uns aus allen möglichen Richtungen inspirieren lassen.“
Dem pflichtet Horst Dwinger bei: „Wir hatten freie Hand und durften ganz viel ausprobieren.“ Der ehemalige Chef-Designer ist neben Bernd Kiesewetter einer jener Mitarbeiter, die über Jahrzehnte hinweg im Unternehmen geblieben sind und die Produkte und Konzepte von Wehrfritz nachhaltig prägten. Er kam 1975 ins Unternehmen und blieb bis zur Rente.
Horst Dwinger berichtet von einer Firmenpolitik, die von Vertrauen und einer Hands-on-Mentalität geprägt ist: „Wir wussten, wenn einer sich etwas ausgedacht hat, dann funktioniert es. Und wenn wir einmal nicht ganz sicher waren, hieß es, wir probieren es aus. Es gab kein Donnerwetter, wenn etwas vom Kunden nicht akzeptiert wurde. Jeder macht Fehler und daraus haben wir gelernt. Und wir haben einander vertraut. Ich denke, dieses Vertrauen hat uns groß gemacht.“ Jeder habe Wort gehalten, ohne dass alles schriftlich hätte festgehalten werden müssen. Und dieses Vertrauen habe es auch in den Kunden- und Lieferantenbeziehungen gegeben.
Unsere Chefin, Luise Habermaass, erzählte mir einmal, eine Kollegin habe sich beklagt, dass wir während der Arbeitszeit lachen. Sie habe darauf erwidert: ‚Ja und? Was wollen Sie denn mehr?‘ Wir hatten es einfach gut zusammen.
Horst Dwinger, Ehemaliger Chef-Designer
Von gelebter Wertschätzung und vor allem vom Zusammenhalt der Belegschaft über alle Abteilungen hinweg, berichtet auch der ehemalige Werbeleiter Lothar Mulack: „Wir haben zusammen Frühstück gemacht, in der Mittagspause Tischtennis gespielt, einander zum Geburtstag ein Ständchen gesungen und eine Karte geschrieben. Ich bin immer noch begeistert von diesem ausgezeichneten Betriebsklima.“
Ich verbinde mit der Firma Wehrfritz eine hervorragende Kunden- und Marktkenntnis. Und die Erzieherinnen wussten, dass Wehrfritz immer innovativ ist. Das haben sie uns auch spüren lassen.
Lothar Mulack, Ehemaliger Werbeleiter
Das Feuer ist bei den ehemaligen Mitarbeitenden immer noch spürbar, wenn sie über das Wehrfritz ihrer Tage berichten. Auch die aktuelle Belegschaft strahlt es aus. Es ist die Leidenschaft für hochwertige und nachhaltige Produkte, das stetige Streben nach noch besseren Konzepten für das Wohlbefinden von Kindern, und die Freude an innovativen Entwicklungen, die den Bedürfnissen der Kunden entsprechen.