Wohlfühlort Kinderhort
Kinder spielen mit dem, was sie in ihrer Umgebung vorfinden. In Kindertageseinrichtungen ist es die Aufgabe von Pädagogen und Erziehern, die Umgebung so zu gestalten, dass sich die Kinder eigenständig entwickeln können. Wie das funktionieren kann, zeigt ein Besuch im Kinderhaus Luise Habermaass.
Drei Kinder haben sich ein Möbelstück geschnappt, das aussieht wie ein Verkaufsladen, ein Fensterrahmen oder eine Bühne für ein Puppentheater. In die Aussparung haben die Kinder ein großes Kissen gestopft und rangeln nun lautstark darum. Der hölzerne Rahmen ruckelt dabei hin und her, das Kissen liegt einmal auf der einen Seite, dann wird es wieder in die andere Richtung gedrückt. Die Kinder spielen offensichtlich ein wildes Rollenspiel, dessen Thema und Rollen sich dem erwachsenen Zuschauer nicht erschließen. „Ja, die Möbel werden intensiv bespielt“, sagt Kinderpflegerin Bianca Kupfer lachend, „die müssen einiges aushalten.“
Schaut man den Kindern im Kinderhaus Luise Habermaass beim Spielen zu, bekommt man fast den Eindruck, sie wären hier zuhause. Unbeschwert und völlig selbstverständlich bewegen sie sich durch die Räume, nehmen Spielsachen aus den Regalen, suchen sich selbständig ihre Spielumgebung und ihre Tätigkeit aus. Während die einen unermüdlich ihr Rollenspiel fortsetzen, sitzt ein anderes Kind ruhig in einer gepolsterten Ecke und schaut ein Bilderbuch an. „Sie fühlen sich hier wohl, weil die Atmosphäre angenehm ist“, meint Bianca Kupfer. Die gesamte Einrichtung ist auf den besonderen Bedarf des Kinderhauses ausgerichtet: Trotz des intensiven und lebhaften Spiels ist die Lautstärke angenehm, da an der Decke angebrachte Schaumstoffelemente den Schall der lauteren Kinder dämpfen. Der Gruppenraum ist hell und wirkt trotz der vielen Möbel und Spielsachen nicht überladen.
Die Möbel von Wehrfritz haben abgerundete Kanten und sind stabil. Wir können darauf vertrauen, dass sie für die Kinder sicher sind.
Bianca Kupfer, Kinderpflegerin im Kinderhaus Luise Habermaass
Alles ist für Kinder gemacht
Beim Rundgang durch das große Haus zeigt Bianca Kupfer die einzelnen Räume: ein Turnraum voller Klettermöglichkeiten und Matten, ein Schlafraum mit kleinen Betten, die Küche und der Speiseraum mit vielen kleinen Stühlen an kleinen Tischen. Alles ist in Kindergröße, natürlich auch die Toiletten und Waschbecken.
Im Wohnhaus der Gründerfamilie
Die Habermaass Firmenfamilie hat 2004 erstmals eine Kinderbetreuung für die Kinder der Mitarbeitenden eingerichtet – zu einer Zeit, in der Kinderkrippen in Deutschland noch nicht flächendeckend verbreitet waren. 2006 zog die Kita in das heutige Kinderhaus Luise Habermaass. Es handelt sich dabei um das ehemalige Wohnhaus der Gründerfamilie. Luise Habermaass hat bis zu ihrem Tod 2003 hier gelebt. Heute beherbergt das Kinderhaus nicht nur eine Kindertagesstätte, sondern auch einen Kindergarten.
In einem Raum des Kinderhauses steht das zweistöckige Spielhaus Gemino, ein echter Klassiker von Wehrfritz. „Von den Kindern wird es für Rollenspiele und als Rückzugsort heiß geliebt“, sagt Bianca Kupfer. In einem anderen Zimmer ist das Spielwandsystem Luminoo integriert und nochmal in einem anderen eine grow.upp Spielwelt. Im Garten laden diverse Klettergerüste zum Spielen ein.
Aus nahezu jeder Produktreihe von Wehrfritz finden sich im Kinderhaus Elemente. Das liege daran, dass die Möbel einfach ewig halten – egal, wie die Kinder sie behandeln, erzählt Bianca Kupfer. „Die Raumkonzepte lassen sich auch flexibel kombinieren und gestalten, so, wie wir es eben brauchen.“ Sie schätze an den Lernumgebungen von Wehrfritz, dass sie die Entdeckungsfreude der Kinder wecken, Rückzugsmöglichkeiten bieten, und dass die Kinder ihre körperlichen Fähigkeiten austesten können. „Weil die Möbel so gemacht sind, dass alles für die Kinder zugänglich ist, wird die Selbstständigkeit der Kinder gefördert.“
Feedback der Expertinnen hat Gewicht
Auch Beatrix Hirsch ist begeistert von der Vielseitigkeit und Qualität der Einrichtungen von Wehrfritz. Die ehemalige Leiterin des Kinderhauses kommt weiterhin regelmäßig zu Besuch, so auch an diesem Tag. Sie habe das Kinderhaus schon bei der Gründung gemeinsam mit den Spezialisten von Wehrfritz eingerichtet, erzählt sie. „Ich konnte genau sagen, was wir brauchen, einzelne Möbelstücke wurden dann sogar speziell für uns angepasst.“ Für die Eckbank in der Küche seien beispielsweise Einsätze gefertigt worden, in denen die Krippenkinder wie in einem Hochstuhl sitzen konnten, ohne auf der Bank hin und her zu rutschen.
Das betriebseigene Kinderhaus bekommt von Wehrfritz genau die Ausstattung, die es braucht. Im Gegenzug werden hier neue Wehrfritz Produkte auf Praxistauglichkeit getestet. Die Kinder dürfen damit spielen und die Erzieherinnen geben ein Feedback ab. „Kürzlich haben wir etwa einen Kinderwagen getestet, bei dem wir feststellten, dass er unhandlich ist“, berichtet Bianca Kupfer. Der Wagen habe es dann nicht ins Sortiment geschafft. Und Beatrix Hirsch ergänzt: „Unsere Vorschläge und Ideen werden oft aufgegriffen und umgesetzt. Das Interesse an unseren Projekten und unserem Erfahrungsschatz war bei Wehrfritz einfach schon immer da.“